5 Gründe von Lightroom 2 auf Aperture 3 zu wechseln – oder auch nicht
War ja klar, dass es wieder jede Menge Posts zu dem Thema Lightroom vs. Aperture geben wird, kurz nachdem Apple Aperture 3 veröffentlicht hat. Einen davon hat Marco Davi geschrieben: Five Reasons For Switching from Lightroom 2 to Aperture 3. Seine Gründe sind folgende:
- Aperture hat das bessere Interface
- Pinsel funktionieren besser
- Voreinstellungen
- Lupe, Books, Fullscreen und Light Table
- Wettbewerb unterstützen
Matt Kloskowski, bekennender Lightroom-Jünger hat darauf jetzt geantwortet und 5 Reasons To Stay with Lightroom beschrieben. Auf alle 5 genannten Gründe hat er die passende Antwort parat. Am besten Ihr lest Euch den Artikel einmal durch.
Meine Meinung dazu ist: Als ich die ersten Screenshots von Aperture 3 gesehen habe war ich auch irgendwie ein bisschen neidisch. Geile Oberfläche, richtig Apple-like und einige coole Features. Aber ist das ein Grund zu wechseln? Nein, absolut nicht. Es wäre doch totaler Schwachsinn immer bei einer neuen Version von einem Programm zum anderen zu switchen, zumindest so lange die Unterschiede so geringfügig sind, wie die oben beschriebenen5. Wenn ich doch mit meinem Programm zufrieden bin, egal ob Lightroom oder Aperture, dann wechsle ich nicht. Ich bin eher froh, dass ich einen Workflow gefunden habe mit dem ich meine Bilder schnell bearbeiten kann. Außerdem gibt es dann auch immer wieder eine Kehrseite der Medaille, denn Martin beklagt Performanceprobleme und Thorsten hat Probleme mit den NIK-Tools.
Also Leute, entspannt Euch. Es gibt keinen guten Grund zu wechseln, wenn Ihr zufrieden seit, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Spätestens wenn Lightroom 3 im Laufe des Jahres herauskommt wird es dann wohl Posts mit Wechselgründen zu Lightroom geben, aber bestimmt auch genervte Erfahrungsberichte.









Ich halte auch nix von dem hin- und hergehoppe zwischen Apps. Bin ebenso zufrieden, dass ich Lightroom momentan im Griff habe. Auch wenn ich meine Bibliothek mal säubern muss, da die Performance nicht so prickelnd ist.
Interessant wird es erst wenn es ein Programm gibt, welches mir die Ablage und Verwaltung der Bibliothek auf einem Netzlaufwerk erlaubt. Hierbei meine ich, dass ich von jedem beliebigen Rechner auf die Bib zugreifen kann, ohne irgendwas hin- und herzukopieren. Das wäre ein Traum.
Ich glaube ehrlich gesagt, dass Du Dir mit den Fotos auf einem Netzlaufwerk keinen Gefallen tust, zumindest nicht wenn es über WLan angebunden ist. Das ist bestimmt ziemlich lahmarschig und deshalb wohl auch nicht unterstützt. Grundsätzlich wäre es aber geil.
Schön wenn man das Geld hat um sich jeweils das “bessere” Programm sich leisten zu können.
Ich bleib bei meinem Programm welches ich bedienen kann und auch legal erworben habe…
“Es wäre doch totaler Schwachsinn immer bei einer neuen Version von einem Programm zum anderen zu switchen, zumindest so lange die Unterschiede so geringfügig sind, wie die oben beschriebenen5″
- Kann man da raus hören, dass du Aperture Lightroom vorziehen würdest, wenn du nicht eines der beiden bereits verwenden würdest?
Momentan frage ich mich nämlich, ob ich mir eines der beiden zulegen sollte und nach der Aperture 3 Veröffentlichung tendiere ich dazu.
Hallo Stefan,
ich würde mir Lightroom immer wieder kaufen. Aber am besten ist es, wenn Du einfach von beiden die Testversion runterlädst und dann selbst probierst, so habe ich es damals auch gemacht.
Ein Lightroom-User wird Dir Lightroom empfehlen, ein Aperture User eher Aperture
Als Lightroom-Nutzer vermisse ich gegenüber Aperture3 insbesondere zwei Features:
1. Die “places”-Funktion
2. Die Photobücher
Der erste Punkt ist sicher nicht so gravierend, denn man kann sich natürlich – wenn es einem richtig wichtig ist – auch ein GPS-Modul für die Kamera kaufen oder einfach einen anderen GPS-Tracker und die Daten damit hinterher abgleichen.
Bei Punkt zwei sieht es schon anders aus. Gerade bei digitalen Photos macht man am Ende doch nur noch selten Abzüge. Und ich habe teilweise noch aus Analogzeiten einige entwickelte Bilder rumliegen, die es dann doch nie in ein Photoalbum geschafft haben
In der Hinsicht finde ich die Photobücher, die man über Apple produzieren kann, schon richtig große Klasse. Nach dem letzten Urlaub habe ich die Bilder erst in LR2 bearbeitet, dann in iPhoto importiert und von dort ein Buch bestellt – das geht, ist aber alles andere als komfortabel.
Von daher war ich nach dem Erscheinen von Aperture3 schon ein wenig in Versuchung, umzusteigen.
Da ich in LR2 aber alle Bilder in DNGs umwandele, um die Metadaten dann direkt in den Photos speichern zu können, anstatt NEF + XMP-Sidecar files zu benutzen, werde ich aber bei LR2 bleiben (müssen), denn Aperture unterstützt kein DNG.
Entsprechend kann Aperture die Einstellungen, die man macht (inkl. der Geodaten) auch nicht in den RAW-Daten speichern, sondern tut dies in eine eigene Datenbank. Beim Export aus Aperture3 werden diese Daten wohl in die Bilder hineingeschrieben, aber das war es dann auch.
lightroom2 rockt! und funktioniert sogar auf meinem dell
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