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Einbeinstativ – eine sinnvolle Ergänzung zum Dreibeinstativ

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Manfrotto680BKurz bevor es morgen nach Hamburg geht, hab ich mir eben im lokalen Fotofachhandel noch ein Einbeinstativ gekauft. Einbeinstativ – wieso das? Genau diese Frage möchte ich in diesem Beitrag beantworten.

Einbeinstative – Grundlegendes

Ein Einbeinstativ (oder Monopod) sollte niemals mein Dreibeinstativ (oder Tripod) ersetzen. Vielmehr dient es als Ergänzung zum Dreibeinstativ bei schwierigeren Lichtbedingungen (Available Light Fotografie) oder wenn schnelle Verschlusszeiten (Tier- oder Sportfotografie) gefragt werden. Mit dem Einbeinstativ erhoffe ich mir für meine anstehende Hamburg-Städtetour, dass ich ohne viel Gepäck in der City und Hafengegend immer noch ein Stativ dabei habe, welches mir die Sicherheit gibt in schwierigen Licht-Situationen dennoch verwacklungsfreie Bilder zu ermöglichen. Schenkt man Erfahrungsberichten Glauben, so kann man im Vergleich zum freihändigen Fotografieren noch den ein oder anderen Bruchteil einer Sekunde länger belichten, ohne das das Bild verwackelt. Ein Einbeinstativ profitiert aber auch durch das geringere Gewicht und die gesteigerte Mobilität. (Da ich jedoch auch vorhabe Hamburg bei Nacht zu fotografieren werde ich mein Dreibeinstativ jedoch definitiv auch im Reisekoffer haben).

Einbeinstative – mit Hebel- oder mit “Dreh”mechanismus?

Möchte man sich ein Einbeinstativ kaufen, so muss man sich zwischen zwei Mechanismen entscheiden: einerseits können die Beine mit einem Hebelmechanismus oder mit einem “Dreh”mechanismus ausgefahren werden. Hebel haben den Vorteil dass man schnell und einhändig die Beine ausfahren kann. Einbeinstative mit Drehmechanismus sind jedoch handlicher und nicht so sperrig.

Einbeinstativ – meine Kaufentscheidung

Ich habe mich für das Bilora AM324 Perfect Pro Monopod (mit Drehmechanismus) entschieden. Als Alternative stand noch das Manfrotto 680B Compact Monopod (mit Hebelmechanismus) zur Verfügung. Da ich jedoch schon ein Bilora Dreibeinstativ mit dem passenden Kugelkopf besitze (und bisher damit zufrieden war) habe ich mich dann aber doch für das Bilora entschieden. Mal schauen ob es was taugt – ich werde es am Wochenende zum ersten Mal im Einsatz haben.

Sicherlich gibt es noch weitaus professionellere Einbeinstative, doch diese kamen für meinen Einsatzbedingungen eher weniger in Frage.

Besitzt ihr ein Einbeinstativ? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Noch mehr Beiträge von: 

Moritz fotografiert mit einer Canon EOS 5D Mark II. Mehr Infos zu Moritz.

 geschrieben am: 18 September 2009 | 2 Kommentare | Abgelegt in: Tech-Stuff

2 Kommentare »

  • Tari (6 comments) meint:

    Dann bin ich mal auf den Einsatzbericht gespannt.
    Ich habe immer vor einem Einbeinstativ zurück gescheut, weil ich dachte, man kann ja doch immer noch seitlich schwanken. Ich dachte das tut der Körper ohnehin eher als “rauf und runter” (unbemerkt). Aber hier verstehe ich den Sinn wohl falsch?

  • Moritz (160 comments) meint:

    Kurzes Feedback hierzu: das Einbein hat seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Vor allem heute im Miniatur Wunderland war es unersetzlich. Mehr dazu bald in einem Extra-Post. Gruß, Moritz

Kommentar

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