Handbreit Wasser unterm Kiel – Fotoburschen Podcast #15
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Here we are again – Folge Nummer 15 des Fotoburschen Podcasts ist online – spannende Infos, Geschichten und Neuheiten rund um das Thema Fotografie sind garantiert! Seid herzlich eingeladen um der neuen Runde zu lauschen.
Über Kommentare, Feedback oder sonstige Wortmeldungen freuen wir uns jederzeit !
Folgende Themen präsentieren wir Euch heute:
- Endlich sind die neuen Nikon Objektive da. 85mm, 24-120, 55-300 und 28-300
- Nikon hat die neue Einsteigerkamera D3100 vorgestellt
- Canon hat eine Canon EOS 7D Studio Version herausgebracht.
- Canon ist stolz auf einen neuen 120MP APS-H Sensor.
- Wir schnacken über das Thema Fotoblockade, angeregt durch Birgit’s Erfahrungen.
Hier nun die Folge zum anhören / runterladen:
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Vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten mal.
Mo & Paddy









Hallo ihr beiden,
ich muss sagen: die Art, in der ihr über das Thema “Lustlosigkeit/Motivationslosigkeit” berichtet, ist sehr oberflächlich und wird weder dem Symptom noch mir gerecht.
Ihr vermischt in eurem Beitrag zwei völlig verschiedene Sachen: “Keine Inspiration” und “kein Bock”. Beides kann auftreten, hat aber wenig miteinander zu tun. Die Ursachen können verschieden sein, ebenso wie der Umgang damit oder wie man sich dabei fühlt.
Und: Meinen “Fall” behandelt ihr auch sehr oberflächlich. Der Auslöser meiner Situation, der ganze Prozess (wir reden nicht von Tagen, sondern von mittlerweile 1,5 Monaten) und vor allem mein Gefühl, dass mir ein wichtiger Teil meiner selbst fehlt, kommen da gar nicht raus. Es klingt bei euch, als sei ich einfach ein gelangweiltes Mädel, dessen schönes Spielzeug grad kaputt ist und das sich jetzt langweilt und rumnölt.
Ihr könnt froh sein, dass ihr mit eurer Fotografie im Reinen seid. Aber gerade, weil ihr diese Phasen (noch) nicht kennt, finde ich die Art, wie ihr das als Nichtigkeit abtut, schon etwas arrogant. Sowohl Lustlosigkeit als auch Inspirationsmangel sind gar nicht so selten. Moni hat diese Themen z.B. ernst genommen und ihnen je eine ganze Podcastfolge gewidmet (#1, #36).
Auf mich wirkt das alles, als hättet ihr euch gar nicht richtig mit dem Thema befasst. Da war einfach was, das jenseits von Technikthemen für den Podcast verwendbar ist, und das wird dann rangenommen. Dabei hättet ihr mit wenigen Klicks so viel mehr über das Thema erfahren können. Oder mich einfach fragen, bevor ihr mich und meine Situation so oberflächlich und damit letztendlich falsch darstellt.
PS: Das Wort “Blockade”, das ihr mir in den Mund legt, hab ich nie genutzt.
@Bee:
Danke für Deinen Kommentar. Eins vorweg: keinesfalls wollten wir Dich beleidigen und Dich als gelangweiltes Mädel darstellen das rumnölt. Falls dieser Eindruck bei Dir entstanden ist, so tut uns das leid – es war keine Absicht.
Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass wir in der Podcast-Folge Deinen Beitrag in Deinem Blog lediglich als Hinführung zum Thema genommen haben. Wir haben keinesfalls über Dich konkret als Person bzw. über Deine genaue Situation berichtet. Und hier wären wir auch beim Thema Oberflächlichkeit: wenn Du unser Podcast-Format kennst, so weißt Du dass wir eine kurze & knackige Sendung pro Woche (je ca. 15 Minuten) mit den unterschiedlichsten Themen aufnehmen. Das nicht alle Themen bis ins kleinste Detail besprochen werden können ist selbstverständlich. Letztendlich kann jeder selbst entscheiden ob er uns zuhört oder nicht – das Feedback dass wir bisher erhalten haben bestätigt jedoch unseren Ansatz.
[...] nachgedacht Gestern haben die Fotoburschen einen Podcast veröffentlicht, in dem sie sich unter anderen über Motivations- und Kreativitätslöcher unterhalten [...]
wie immer sehr informativ!
danke
Hallo Moritz,
ich möchte das Pferd mal von hinten aufzäumen, und mit Eurem Format beginnen. Wenn Du Dich nämlich in Bezug auf die “Fotoblockade” darauf zurück ziehst, Ihr könntet nicht alle Aspekte mit rein nehmen, dann ist das unglücklich und zeigt, dass Ihr Euch mit dem Thema nicht ernsthaft beschäftigt habt und es Sinn gemacht hätte, genauer zu recherchieren und ggf. mal mit Birgit zu sprechen. Denn dann hätte man wesentliche Aspekte herausarbeiten und die auch in 3-4 Minuten verpacken können.
Eine Fotoblockade ist ein ernstes Thema, für uns Berufsfotografen ohnehin. Denn Auftragsfotografie und Auftragsfotografie ist nicht dasselbe. In dem einen Auftrag bekommen wir enge Grenzen und Vorgaben gesteckt, der Kunde hat exakte Vorstellungen davon was er will. Im nächsten Auftrag sind die Vorgaben nur grob umrissen, der Fotograf wird dann quasi auch noch zum Artdirector.
Ihr hattet noch keine Blockade? Das klang aber anders. “Bei mir liegt die Kamera auch mal ‘ne Woche rum…” Warum denn? Keine Ideen?
Sicher, in dem Fall nichts tragisches, nichts langfristiges und für Euch nicht existenzentscheidend. Aber für uns Kreative ist das nicht so witzig, wir müssen dann über Umwege kreativ sein. Und ich kann Birgit da voll verstehen und ihre Gedankengänge auch nachvollziehen.
Von daher mein Wunsch und Rat an Euch: Wenn Ihr über so ein Thema fallt, dann informiert Euch, erst recht wenn Euch eine Quelle vorliegt die Ihr ansprechen könnt. Und Paddy, so Aussagen wie “Ich glaube nicht, dass ich da rein komme” sind schon fast anmaßend mit einer Spur Arroganz. Sorry wenn ich das mal so deutlich sage. Auch bei den Großen gab und gibt es Phasen, wo sie einfach nichts zustande bringen.
Jungs, tut mir leid aber mit dieser Folge habt Ihr Euch keinen großen Gefallen getan, Ihr solltet Euch auch noch mal den Teil zum 120MP-Sensor anhören, da war viel wahres dabei (Megapixelwahn), aber leider auch einiges zweifelhaftes (Poster an Hauswand).
Viele Grüße
Christian
Moin Moin,
herrje
Anscheinend sind wir wirklich gehörig missverstanden worden. Dass das Thema ein sehr wichtiges (und kein überflüssiges) Thema ist, das war uns von Anfang an klar – sonst hätten wir es nicht mit in den Podcast genommen. Im Nachhinein betrachtet wäre es aber wohl besser gewesen wenn man dem Thema mehr Aufmerksamkeit in der Sendung geschenkt hätte, um die nun aufgetretenen Missverständnisse zu vermeiden. Aber aus seinen Fehlern lernt man ja bekanntlicherweise.
Inhaltlich noch eine Klarstellungen:
Eine etwaig auftretende Motivationslust beim Fotografieren ist nichts schlimmes und wir möchten das in keinster Weise auf die leichte Schulter nehmen (ich denke ich spreche hier auch für Paddy). Bisher war es bei mir zum Glück in der Fotografie bisher noch nicht so weit, ich kenne es aber durchaus aus anderen Bereichen. Im Gegenteil: durch die Aufnahme des Themas in die Sendung wollten wir Leuten die dieses Phänomen besser kennen Informationsquellen liefern wie man mit so etwas umgeht (gepaart mit unseren persönlichen Erfahrungen), was uns aber anscheinend nicht gelungen ist.
Daher: An alle die sich nun auf den Schlipps getreten fühlen: Sorry.
Moritz
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