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Lightroom-Funktionen, die ich bisher noch nicht kannte…

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Lightroom_LogoAm Wochenende habe ich an einem Workshop über das Bildverwaltungs- und Bildbearbeitungsprogramm Adobe Lightroom 2.X teilgenommen. Meike Jarsetz, Adobe Certified Expert und gelernte Fotografin / Grafikdesignerin, hat uns Workshop-Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Nutzung von Adobe Lightroom 2.X ermöglicht. Das Niveau des vermittelten Stoffs war eher an Lightroom 2 – Einsteiger gerichtet, dennoch habe auch ich (ich arbeite schon etwas länger mit Lightroom) hier und da wertvolle Tipps, Hints oder Shortcuts mitgenommen, die ich so noch nie gesehen habe. Da ich der Meinung bin dass sie den Workflow mit Lightroom durchaus erleichtern können, werde ich sie hier veröffentlichen.

  • Um das dargestellte Bild nahezu bildschirmfüllend darzustellen, so muss man in der Lupenansicht (auf dem Mac) Umschalttaste und Tabulator gleichzeitig drücken, so dass alle Werkzeigleisten ausgeblendet werden. Zusätzlich kann noch mit der Taste “L” der letze vorhandene Rand noch abgedimmt werden.
  • Um die nützliche Filterleiste in der Rasteransicht anzuzeigen, mit welcher man schnell z.B. nur markierte Bilder, Bilder mit einer bestimmten Bewertung oder Bilder mit bestimmten Tags anzeigen kann,  so muss man die Taste “M” drücken.
  • Das Copyright Symbol zeigt man auf dem Mac mit der Tastenkombination “Alt+G” an.
  • Wenn man im Entwicklen-Modus mit gedrückter Alt-Taste am Belichtungsregler spielt, so werden über bzw. unterbelichtete Teile des Bildes hervorgehoben.
  • Im Werkzeug “Gradiationskurve” befindet sich oben links ein kleiner runder Punkt: wenn man diesen drückt so kann man im direkt im Bild eine Stelle aussuchen, welche man dann im Bild durch Drücken der Maustaste und Hoch-/Runter-Bewegungen regulieren kann. Das gleiche funktioniert übrigens auch mit den Farbwerkzeugen im “HSL”-Tool. Somit lässt sich schnell und effizient der Kontrast bzw. der Farbwert einer speziellen lokalen Stelle modifizieren – für mich ab sofort unverzichtbar.
  • Möchte man Entwicklungseinstellungen eines Bildes für andere Bilder übernehmen, so klickt man zunächst auf das Bild von welchem man die Einstellungen übernehmen möchte, danach markiert man mit der cmd-Taste (Mac) die restlichen Bilder und klickt auf Synchronisieren recht unten. Dann kann man im neuen Screen auswählen welche Einstellungen synchronisiert werden sollen.
  • Reguliert man die Schärfe mit gedrückter Alt-Taste, so ist ein deutlich effezienteres Schärfen möglich.
  • Wer viel mit dem Pinselwerkzeug arbeitet: den markierten Bereich eines Pinsels kann man sich mit der Taste “O” anzeigen lassen. Somit kann man sich die Mausbewegung über den kleinen Auswahlknopf im Bild sparen.

Kennt ihr noch irgendwelche Tipps, die man normalerweise erst beim zweiten Blick entdeckt?

Unsere Trainerin Meike Jarsetz hat auch schon viele Bücher und Trainings-DVDs veröffentlicht, die man sich alle mal bei Amazon ansehen kann.

Noch mehr Beiträge von: 

Moritz fotografiert mit einer Canon EOS 5D Mark II. Mehr Infos zu Moritz.

 geschrieben am: 15 September 2009 | 3 Kommentare | Abgelegt in: Workshops

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