Wie seid ihr zum Fotografieren gekommen?
Jeder verbindet mit dem Fotografieren seine eigene persönliche Geschichte. Durch den heutigen Beitrag möchte ich Euch meine Geschichte erzählen – und abschließend nach Eurer Geschichte, die ihr mit dem Fotografieren verbindet, fragen.
Für diejenigen unter Euch, die zuerst ein paar Bilder sehen wollenhier ein paar meiner ersten Aufnahmen mit meiner ersten digitalen Spigelreflexkamera während meiner USA Reise 2008
Alles begann schon im frühen Kindesalter
Ich glaube vieles in meinem Leben hab ich (damals unbewussterweise) meinem Großvater zu verdanken. Mein Großvater hat für einen großen bekannten oberfränkischen Fernseh-Hersteller aus dem Luxus-Segment gearbeitet und hatte somit schon immer einen besonderen Draht zu Elektronik aller Art. Eines Tages kam er zu uns und hat uns einen Commodore C64 aus seinem Repertoire überlassen, den ich mir seitdem mit meinem Bruder teilen durfte. Anfangs war das ganze natürlich reine Spielerei, was will man als kleiner Junge auch mit einem Computer so anstellen
Doch aus dieser Sache entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik. Aus einem Commodore C64 wurde irgendwann ein 286er PC, der wiederum wurde dann von einem Pentium Modell ersetzt. Und wie es mit den PCs so ist, man hatte natürlich auch das starke Bedürfnis sich mit dem ganzen Technik-Kram aussenrum zu beschäftigen.
Die erste Kamera
Meine erste Kamera war irgendeine Kompaktkamera, so richtig (aus heutiger Sicht) old-school analog. Was mich als kleiner Junge nicht daran gehindert hat, dennoch alles zu fotografieren was nicht bei Drei auf dem Baum war.
Irgendwann war es dann eine digitale Kompaktkamera. Ich weiß den genauen Hersteller und die Bezeichnung leider nicht mehr, ich weiß nur dass es damals schon recht cool war mit so einer Kompaktkamera herumzulaufen und alles zu knippsen was einem vor die Linse gelaufen ist. Der Hund, Nachbar’s Katze, sämtliche Familienfeiern oder irgendwelche Ausflüge in nahegelegene Parks oder Urlaubsreisen. Nichts war vor mir sicher.
Selbstverständlich hat man die andere Hälfte der Zeit damit verbracht die Bilder über irgendwelche abgefahrenen Bildbearbeitungsprogramme zu verwalten, zu sortieren zu bearbeiten und dann durch das Zeitalter des Internets an Freunde und Bekannte zu verschicken. Dass der Papa noch eine analoge Spiegelreflexkamera besaß, das hat mich erstmal nicht interessiert, denn “das Teil war ja viel zu komplex und unhandlich”.
Und schwupps: ehe man sich versah wurde im Laufe der Zeit aus einer analogen Kompaktkamera eine digitale Kompaktkamera, aus den alten Foto-Filmen wurden Speicherkarten mit stetig steigenden Kapazitäten und aus dem wilden Geknippse komplett ohne Verstand wurde eine echte Leidenschaft bei welcher man sich Gedanken um Motive, Bearbeitungsschritte und Darstellungsmöglichkeiten macht.
Meine erste digitale Spiegelreflex
Links zu schönen Fotos hatte ich schon immer in meinen Boookmarks. Weit bevor ich mir Gedanken zum “selbst Fotografieren” gemacht habe, habe ich schon viel Zeit auf Communities wie Flickr und fotocommunity verbracht. Einfach weil es mir Spaß machte schöne Fotos, v.a. von Landschaften, anzusehen.
Allerhöchste Zeit für die erste digitale Spiegelreflexkamera ist es dann im Laufe des vergangenen Jahres geworden. Es stand eine USA-Reise entlang der Westküste mit meiner Finanzministerin an, von welcher ich unbedingt schöne Bilder mitbringen wollte. Bereits 2 Jahre zuvor hat es mich tierisch geärgert dass ich aus dem New York Urlaub keine brauchbaren Bilder der Millionen-Metropole bei Nacht mitbringen konnte. Alles war verwackelt, nichts sah so aus wie es sein sollte. Und das wollte ich vermeiden: die Eindrücke sollten dauerhaft festgehalten werden, damit ich auch noch Jahre danach alles wie es war vor den Augen hatte.
Und nun?
Das Ergebnis meiner USA-Rundreise könnt ihr oben in der Gallery sehen…
Anfangs passte das ganze Euipment noch in eine kleine Tasche, mittlerweile sammelt sich einiges an Zusatzmaterial an: weitere Objektive, Stative, Blitz, GPS-Tracker und so weiter und so fort. Ich denke ihr wisst wovon ich spreche.
Jou, und heute stehe ich da: als ein Fotobursche, der mit Paddy und Thorsten zwei weitere Nerds gefunden hat, die sich mit mindestens genausoviel Enthusiasmus dem Thema Fotografie widmen und hier in diesem Blog berichten – und täglich neue Pläne aushecken was wir hier alles veranstalten könnten.
Aber jetzt zu Euch: wie seid ihr zur Fotografie gekommen? Was hat Euch angetrieben? Über jede noch so kleine Geschichte bin ich dankbar. Also raus mit der Sprache









Interessante Geschichte und in dem ein oder anderen fand man sich selber wieder
Nun zu meiner Geschichte….
Mein Hobby habe ich im Jahr 2007 so zu sagen wiederentdeckt. Bei dem Angebot, was ein großer Technikmarkt im November 2007 hatte, konnte ich einfach nicht wiederstehen und musste mir die Canon 400D kaufen. Und so kam wie es kommen musste!
Angefangen hat eigentlich schon alles in frühester Jugend, als die Welt noch analog war und gute Fotoapparate schwer wie Melonen waren. Naja ok, vielleicht nicht ganz so schwer, aber fast.
So richtig erinnern kann ich mich garnicht mehr was meine erste Kamera war. Ich weiß noch, dass man mit der nur schwarz-weiss fotografieren konnte.
Ab der 8. bis zur 10. Schulklasse habe ich dann jedes Jahr bei einer Fotografin, für jeweils 6 Wochen in den Sommerferien, im Fotostudio- und Labor gearbeitet. Ich fand das als immer sehr reizvoll und damals schon interessanter, als nur faul in der Sonne rumzuliegen. Dann ging aber irgendwann auch mal das Berufsleben los und auch der Sport trat immer mehr in den Vordergrund. Fotografiert habe ich zwar immer noch, aber mehr oder weniger nur noch im Urlaub, die Familie und auf Partys. Das hiess dann nur noch, Kamera auf Automatik und los gehts.
Heute weiß ich wieder, dass da wesentlich mehr aus der Kamera herauszuholen ist. Zu was gibt es denn sonst den Tv, Av oder manuellen Modus?! Da macht das experimentieren doch erst richtig wieder Spaß. Auch das spielen mit dem manuellen Focus birgt immer wieder neue Herausforderungen. Dank der digitalen Fotografie und großen Speicherkarten hat man jetzt die Möglichkeit, nach Lust und Laune zu fotografieren, ohne unbedingt auf die Kosten achten zu müssen.
Nun hoffe ich auf schönes Wetter, schöne Aus- und Ansichten, sowie ein immer gutes Auge für die Dinge die um uns herum passieren.
In diesem Sinne, viel Spaß allen die Freude am fotografieren haben.
Michael Wünsche
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