Yashica FX-D Quartz – Mein Start in die Welt der Fotografie
Nach ein paar Tagen Abstinenz (lezter Post am 09. August) in Sachen Fotoburschen finde ich jetzt wieder ein wenig Zeit, einen Post zu schreiben, der mir schon lange im Kopf herum geht.
Heute geht es um meinen erste analoge SLR, eine Yashica FX-D Quartz. Diese Spiegelreflex Kamera darf ich seit meinem 15 Lebensjahr mein “Eigen” nennen. Sie ist heute noch voll funktionsfähig. Ich habe mit dieser Kamera unzählige Aufnahmen gemacht und verbinde mit Ihr bis heute viele schöne Erinnerungen. Die Yashica FX-D Quartz war damals die erste Ihrer Klasse, die quartzgesteuert Ihre Arbeit verrichten konnte.
Technische Daten
Type: 35 mm Speigelreflex Kamera mit Blenden- bevorzugter Belichtungsautomatik
Verschluss: Elektronisch gesteuerter, vertikal ausgeführt, Ganzmetall-Schlitzverschluss.
Verschluss-Zeiten: Quarz-timed elektronisch gesteuerter Verschluss mit Geschwindigkeiten von semi-stufenlos auf AUTO von 1 / 1000 bis 1 Sekunde. Manuelle Verschlusszeiten von 1 / 1000 sek. bis 1 sek., plus X (1 / 100 sek.) und “B” Synchro Kontakt: Kontakt X (1 / 100 sek.)
Selbstauslöser: Quarz-gesteuerter elektronischer Selbstauslöser mit bis zu 10 Sekunden Verzögerung.
Fernauslöser: elektromagnetisches Release-System, Hilfs-Fernauslösung über “Release-Buchse”.
Belichtungssteuerung: Durch das Objektiv (TTL), mittenbetonte Messung bei voller Öffnung mit Silizium-Fotodiode. Aperture bevorzugten automatische Belichtung. EV 1 bis EV 18 Empfindlichkeitsbereich bei ASA 100 mit f/1.4 Objektiv. ASA Bereich von 25 bis 1600.
Sucherfocus: Horizontal Split-Image-Spot von einem Mikroprismenring umgeben und einen äußeren Bereich matt.
Sucher: Verschlusszeiten werden von 16-LEDs angezeigt (korrekte Belichtung auf AUTO) Besondere Kennzeichnung zeigt an, wenn Blitz vollständig aufgeladen ist, Batterie-Check Warnung.
Stromversorgung: Zwei 1,5-V-Silber-Oxid-Batterien (Energizer S76, S76 Ucar, Mallory MS-76 oder gleichwertig) oder Alkali-Mangan-Batterien (LR44 oder gleichwertig).
Maße: 135 x 86 x 50 mm.
Gewicht: 460 Gramm mit Batterien.
Wie man unschwer erkennen kann, ließt sich die Featured-List der Yashica FX-D Quartz, Bj. 1982 schon recht interessant. Auch zu damaligen Zeit konnten schon einige fototechnische Spielchen betrieben werden.
Zubehör:
Meine erstes Zubehör, was ich mir zugelegt hatte, war ein Fotokoffer. Das sah immer unheimlich wichtig aus, wenn ich auf einer Fototour unterwegs war.
Etwas Später folgten zeitversetzt ein Yashica/Contax ML 28mm 1:28 Objektiv und ein Zoom von Tokina – 70-210mm 1:3,5. Mit diesem Fuhrpark ging dann schon so einiges! Abgerundet wurde meine Fotoausrüstung dann mit einem Blitz der Fa. Braun – Braun VarioZoom / 340 SCA und einem Yashica FX-Winder/Motor.Der Blitz hatte mit einer Leitzahl 34 bei 21 DIN schon damals richtig “Feuer”! Der Yashica FX-Winder/Motor transportierte bei vollen Batterien im Optimalfall 2-3 Bilder in der sec.
Gedanken
Ebenfalls habe ich noch eine komplette Dunkelkammer-Ausrüstung, die mich vor ein paar Tagen aus zwei großen Kartons angeschielt hat. In meinem Keller wäre da noch ein Raum frei, in dem ich mal wieder ganz pur und konventionell geile Paper-Fotos entwickeln könnte. Je mehr ich darüber nachdenke und schreibe, wächst die Begierde das nerdige Zeugs wieder in Betrieb zu nehmen. Da kommt mir doch glatt der Geruch der Fixierbäder wieder in die Nase, ich komme vom Thema ab, shit.
Fazit
Auch wenn die digitale Fotografie unendliche Möglichkeiten bietet und richtig Laune macht, so ist die analoge Fotografie genauso reizvoll. Sie ist eben noch das gute alte Handwerk der Fotografie. Vielleicht könnte man hier auch noch mal einen Workshop zu einem späteren Zeitpunkt anbieten. Titel: “analoge Fotografie” Wäre doch mal was – oder?









Hachja, so ne FX-D Quartz habe ich auch noch im Schrank liegen. Gebraucht von meinem Bruder gekauft. Bei meiner ist die Belederung völlig zerfleddert.
Hab sie ewig nicht mehr in der Hand gehabt.
@Will Sagen: Die Belederung hatte sich im Laufe der Jahre auch bei mir aufgelöst. Ich hab Sie dann halt komplett entfernt.
Ist Deine Yashica FX-D Quartz noch funktionsfähig?
Ja, scheint so.
Es leuchtet auch noch was, wenn man den Auslöser drückt, bzw. die Taste vorn am Gehäuse. Die Batterien scheinen also noch ein bisschen “Saft” zu haben.
Hab sie gerade aus dem Schrank genommen, aufgezogen und ausgelöst. Klick-klack.
Mein anderer Bruder müsste seine Minotla XD-7 noch irgendwo haben. Mit Einblendung des Blendenwerts in den Sucher. Na, das war was!
Ach ja,
das hätte ich so schreiben können. Ich habe die Kamera nach mindestens 5 Jahren Abstinenz wieder aus dem Schrank geholt. Bilder macht sie nach wie vor ganz hervorragend. Hab dann gleich ein paar Euro investiert (neue Belederung bei cameraleather.com und neue Dichtungen vom kameradoktor). Ein neues Kabel für den Blitz von Metz gibts nach wie vor als Zubehör zu kaufen – geil!
… uuund ab dafür.
Ich mache jetzt anstatt DummDigital wieder richtige echte lebendige Dias, die ich beim Entwickeln auf ne CD brennen lasse. Das ist von der Kosten/Nutzen Rechnung für mich ideal und ich habe auf jeden Fall ein hochwertiges Bild, dass meine Enkel in 100 Jahren dann mit 3 GigaPixeln Scannen können …
Naja, Farbdias werden in 100 Jahren auch nicht mehr ganz so prickelnd sein. Je nach Material, Lagerung und Rahmung können die Dias auch nach 10 Jahren hinüber sein.
Richtig verarbeitetes SW-Film Material ist da noch was anderes, da sind dann 100 Jahre realistischer.
Die Belederung bei den Yashica-FD-D Quartz-Kameras ist wohl allgemein der Schwachpunkt. Eine (hab glaub ich drei Stück) hab ich glaub ich auch selbst beledert, also mit selbst zugeschnittenem Echtleder wenn ich mich recht entsinne.
Ach ja… Meine erste Kamera war auch eine Yashica, eine FX-3. Leider ist diese nach einigen Jahren kaputt gegangen und eine Reparatur hätte sich nicht gelohnt. Allerdings bin ich gerade wieder auf der Suche nach einer FX-3, ich möchte einfach mal sehen was für Bilder ich heute aus der Kamera rausholen kann…
Meine FX-D ist jetzt wieder voll funktionsfähig und ich freue mich schon auf das nächste analoge Shooting.
[...] Perfektion seiner Fotos. Alle Fotos sind mit einer alten Großformatkamera erstellt, demnach also “analog” und nicht nachbearbeitet. Jim sagte mal in einem Interview – “was soll ich den [...]
Was für ein Zufall: Auch meine erste Spiegelreflex war eine Yashica FX-D, zusammen mit einem 50/1.8 und einem Soligor 70-200.
Schön wars…
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